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Beerdigung

Trauer

Sie haben einen Menschen verloren, der Ihnen nahe stand und wichtig war. Vielleicht können Sie im Augenblick gar nicht fassen, was geschehen ist. Dann gibt es wenig, was trösten kann. Daher ist ein wichtiger Schritt in der eigenen Trauer, Tote auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

 

Hoffnungszeichen

Wir Christen glauben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Denn auch Gott ist durch den Tod gegangen. Allein und verlassen starb Jesus Christus am Kreuz. Und: Er ist auferstanden. Er lebt. In Jesus Christus ist Gott mitten in unsere Welt gekommen. Er hat menschliches Leid erfahren und den Tod. Gott ist uns ganz nahe.

Deshalb ist es gut zu wissen, dass Gott uns in der Trauer entgegenkommt. Deshalb steht die evangelische Trauerfeier und die Bestattung im Zeichen der Hoffnung auf Gott, der das Leben will.

 

Erste Schritte

Wir wollen Ihnen bei der Vorbereitung der Trauerfeier helfen. Einer der ersten Schritte ist die Auswahl eines Bestattungsinstitutes. Dieses wird sich um die organisatorischen Dinge der Bestattung kümmern. Wir – Ihre St. Philippusgemeinde und die Pastorin - möchten Sie begleiten und in Ihrer Trauer beistehen. Setzen Sie sich bitte bei einem Trauerfall baldmöglichst in Verbindung mit der unten genannten Seelsorgerin in Verbindung.

Der Kontakt zu Ihrer Pastorin kann auch beim ersten Gespräch durch das Bestattungsinstitut in Ihrem Beisein hergestellt werden.

Der/die Verstorbene wird abgeholt. Ein schmerzlicher Schritt auf dem Weg des Abschiednehmens. Gleich, ob zu Hause oder im Krankenhaus, Pastorin Fricke ist gerne bereit, diese/n mit einer Aussegnung zu begleiten. Wichtig ist dann, vor der Abholung einen Termin für die Aussegnung festzulegen.

 

Das Gespräch

Pastorin Fricke wird mit Ihnen ein persönliches Gespräch führen, um die Trauerfeier vorzubereiten. Dabei können Sie über alles sprechen, was Sie bewegt und dabei Trost finden.

Erzählen Sie Pastorin Fricke aus dem Leben des/der Verstorbenen. Sie helfen damit, die Trauerfeier möglichst persönlich zu gestalten. Vielleicht wissen Sie ein Bibelwort, das dem/der Verstorbenen wichtig war. Dies kann Grundlage für die Traueransprache sein. Manchmal kann es hilfreich sein, sich an der Trauerfeier aktiv zu beteiligen.

 

Die Musik

Musik setzt viele Gefühle in Bewegung. Wählen Sie sorgfältig die richtige Musik zur Trauerfeier aus. Ihre Pastorin unterstützt Sie dabei gerne. Auf jedem Friedhof sind Musiker tätig. Auch die Einspielung von CD oder Kassette ist häufig möglich.

 

Die Trauerfeier

Bei einer Erdbestattung

Nach dem ersten Teil in der Trauerhalle gibt die Trauergemeinde der/dem Verstorbenen das letzte Geleit. Die engsten Angehörigen bilden die Spitze des Zuges. Am Grab wird der Sarg in die Erde gelassen.

Mit dem dreimaligen Erdwurf wird an die Vergänglichkeit (Erde zu Erde) und zugleich an das ewige Leben (wie bei der Taufe) erinnert. Diesen Brauch nehmen dann die Trauergäste am Ende der Bestattung auf. Auch eine Blume als Liebeszeichen kann ins Grab geworfen werden. Einen Moment der Stille und des persönlichen Abschiednehmens ist diese letzte Geste gewidmet.

Die Feuerbestattung

Die Trauerfeier bei einer Feuerbestattung findet nur in der Friedhofshalle statt. Nach dem Segenswort erhebt sich die Gemeinde zu einem stillen Gedenken. Dabei besteht die Möglichkeit, nochmals an den Sarg zu treten und eine Blume niederzulegen.

Die Trauerfeier kann auch bei uns in der St. Philippus-Kirche stattfinden.

 

Gebühren und Spenden

Die St. Philippusgemeinde erhebt für die Trauerfeier keine Gebühren. Wenn Sie der Gemeinde etwas spenden wollen, können Sie das im Sinne des/der Verstorbenen selbst festlegen.

 

Die Zeit danach

Nach der Bestattung beginnt für Trauernde noch lange nicht der Alltag. Trauer braucht Zeit. Wir laden deshalb alle Angehörigen am folgenden Sonntag zum Gemeindegottesdienst ein. Dort wird noch einmal der Name des/der Verstorbenen verlesen und für sie / ihn und die Trauernden gebetet.

Der Pastor begleitet Sie im weiteren Verlauf der Trauer, zum Beispiel auf Ihren Wunsch auch bei der Beisetzung der Urne. Sie können sie jederzeit ansprechen und um ein Gespräch bitten.

 

Das Gedenken

Am Ewigkeitssonntag (November) lädt die evangelische Kirche ganz besonders alle die Menschen ein, die im vergangenen Jahr einen Menschen verloren haben. In St. Philippus wird in diesem Gottesdienst für jede/jeden Verstorbenen mit Nennung seines Namens ein Totenlicht entzündet und in den Altarraum gestellt. In diesem Gottesdienst soll Gelegenheit sein, noch einmal zurückzuschauen und die Trauer in Gottes Hände zu legen.

 

Mehr Informationen finden Sie unter:

http://www.ekd.de/einsteiger/sterben.html

 

Kontakt:

Pfarramt der St. Philippus-Kirchengemeinde
Kirchenvorsteher Dr. Dallmeier, Tel. 0511/650970

Große Heide 17 B
30657 Hannover

Tel. 0511-6 50 08 97

Ev.-Luth. St. Philippus-Kirchengemeinde Hannover-Isernhagen Süd| Login