Pfarramt

 

Wir freuen uns, dass

Katharina Dorothea Wohlgemuth

zum 16. Juni 2016 ihren Dienst als Pastorin im Probedienst in St. Philippus und St. Nicolai begonnen hat.

Tel. 0511/6500897

e-mail: katharina.wohlgemuth (at) evlka.de

 

Pastorin Wohlgemuth stellt sich in GemeindeLeben 2016, Juni/Juli, vor:

Liebe Leserin, lieber Leser, 

nach ziemlich genau einem Jahr Vakanz ein neues Gesicht in St. Philippus und dann auch in St. Nicolai: Mein Name ist Katharina Wohlgemuth und ich bin 29 Jahre alt. Gerade habe ich mein 2. Examen nach einer gut zweijährigen, sehr schönen Vikariatszeit in der Klein- stadt Fürstenau im Osnabrücker Land abgelegt, und nun − so weiß ich seit Kurzem − darf ich meine erste „eigene“ Stelle als Pastorin im Probe- dienst bei Ihnen antreten. 

Geboren bin ich gar nicht weit entfernt im Großburgwedeler Krankenhaus. Aufgewachsen bin ich auch im weiteren Hannoveraner Umfeld, nämlich in Walsrode, Loccum und Celle. Nach dem Abitur habe ich ein Jahr lang als FSJlerin in der Werner-Dicke-Schule des Annastifts in Bemerode gearbeitet. So neu und aufregend jetzt alles Kommende ist, gibt es also doch auch einiges Vertrautes. 

Als Pastorenkind bin ich quasi in die kirchliche Arbeit hineingewachsen, habe schon früh im Kindergottesdienstteam mitgearbeitet und später auch im Konfirmandenunterricht als jugendliche Teamerin mitgewirkt. Daneben war die Musik mein stetiger Begleiter, sei es der Chor, Posaunenchor oder die Mitwirkung z. B. bei Taizéandachten mit der Querflöte. 

Je nach Gelegenheit habe ich dies auch an meinen nachfolgenden Studienorten Heidelberg, Prag und Münster weitergeführt. 

Da ich nun bei Ihnen − mit 50% in St. Philippus und einem Versehungsauftrag von ebenfalls 50 % in St. Nicolai − nicht nur neu am Ort, sondern auch neu im Dienst bin, werde ich gerade am Anfang mit offenen Augen und Ohren unterwegs sein, um zu sehen, wo ich hier angekommen bin und wie ich meine Gaben am besten einsetzen kann. Mein Herz schlägt besonders für lebendige Gottesdienste, die Begegnung mit Menschen und Gemeinde, die von den Begabungen und Ideen ihrer verschiedenen Glieder und nicht allein ihres Pastors oder ihrer Pastorin lebt. Da bin ich − so scheint es mir − bei Ihnen gerade richtig. 

Wenn ich nicht arbeite, dann genieße ich es zu lesen, mache Musik, bin in der Natur unterwegs oder auf dem Weg nach Witten (Ruhr), wo mein Freund derzeit noch sein Lehramtsreferendariat absolviert. 

Ich grüße Sie herzlich und hoffe, wir lernen uns bald kennen, 

Ihre Katharina Wohlgemuth

 

Unsere neue Diakonin Petra Ziehe

arbeitet ab Januar 2017 als Diakonin mit einer ganzen Stelle in der Region der Kirchengemeinden St. Nathanael, St. Nicolai und St. Philippus. Wie genau der recht kleine Anteil ihres Dienstes in unserer Gemeinde aussehen wird, ist noch nicht endgültig festgelegt. 

Sie ist zu erreichen unter: petra.ziehe (at) evlka.de

 

 

 

 

 

 

Pastor Andreas Brummer

Die Vakanzvertretung in geistlichen und seelsorgerlichen Fragen in unserer Gemeinde hatte vom 1. März bis 15. Juni 2016 Pastor Andreas Brummer inne. Wir danken Pastor Brummer für seinen Einsatz und die vielen Impulse, die er unserer Gemeinde mit auf den Weg gegeben hat.

 Pastor Brummer war von 1996-2007 Gemeindepastor in Hildesheim und Hannover, von 2007-2009 stellv. Leiter des Gemeindekollegs der VELKD in Celle und 2009-2013 Referent für Gemeindepädagogik und Seelsorge im Amt der VELKD in Hannover. Seit 2013 war er Projektleiter des Projektes „Gastdienste“ in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Er erhielt 2014 den Predigtpreis der deutschen Wirtschaft, der seit dem Jahr 2000 vergeben wird. 

 

 

Zur Wiederbesetzung der vakanten Pfarrstellen in St. Philippus und St. Nicolai 

Am 28. Juni 2015 wurde Pastorin Fricke von ihrem pfarramtlichen Auftrag in St. Philippus und St. Nicolai entpflichtet.

Seitdem waren die halben Pfarrstellenanteile in den beiden Gemeinden vakant und werden durch Pastor Dirk Rademacher von St. Nicolai mitvertreten. Eine Herausforderung! Wir sind dankbar, dass Pastor Rademacher unsere Konfirmanden mitbetreut - über seine Vakanzvertretung hinaus bis zur Konfirmation!

Gerne hätten die Kirchenvorstände ihre jeweils halben regulären Pfarrstellenanteile so rasch als möglich wiederbesetzt. Aufgrund der aktuellen Stellen- und Finanzplanung des Stadtkirchenverbandes für die Jahre 2017 bis 2022 war dies nicht möglich. Denn für die Planungsregion St. Nathanael, St. Nicolai und St. Philippus sind nur noch zweieinhalb reguläre Pfarrstellen statt bislang drei vorgesehen: 1,0 in St. Nathanael, 1,0 in St. Nicolai und 0,5 in St. Philippus. Das heißt, ab 2017 soll es in St. Nicolai statt bislang 1,5 nur noch 1,0 reguläre Pfarrstellenanteile geben. Der Kirchenvorstand von St. Nicolai hat mit Blick auf die Gemeindemitgliederzahlen der vorgesehenen Kürzung der regulären Pfarrstellenanteile widersprochen und beim Stadtkirchenvorstand eine Planungsänderung beantragt. 

Unabhängig von dem laufenden Widerspruch haben Landeskirchenamt, Stadtkirchenvorstand und Kirchengemeinden signalisiert, sich gegebenenfalls um eine außerplanmäßige Finanzierung einer halben Pfarrstelle auf drei volle Pfarrstellen in der Region bis 2022 zu bemühen. Eine dementsprechende Ausschreibung der Pfarrstelle wird zum 1. Dezember veröffentlicht. Mit einer Wiederbesetzung der vakanten Pfarrstelle ist für den Sommer 2016 zu rechnen. 

Dr. Volker Dallmeier, P. Dirk Rademacher

(Stand: Ende November 2015)

 

 

Frau Pastorin Fricke verabschiedet sich zum 1. Juli 2015 aus unserer Gemeinde

Alles hat seine Zeit ... Bleiben hat seine Zeit – doch Gehen hat auch seine Zeit.

Pn Kirsten FrickeZum 1. Juli trete ich meine neue Stelle als Seelsorgerin in der Justizvollzugsanstalt Sehnde an.

Nach über acht Jahren Tätigkeit in St. Philippus und zweieinhalb Jahren in St. Nicolai tue ich dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem lachenden Auge, weil ich eine neue Pfarrstelle bekommen habe, auf die ich mich richtig freue und in der ich als Pastorin im Bereich der Sonderseelsorge noch einmal ganz neu durchstarten kann. Ein weinendes Auge fühle ich aber auch in mir, blicke ich doch nicht ohne Wehmut auf diese Zeit in meiner manchmal kräfteaufreibenden Verbundpfarrstelle in unserer Region zurück. Naturgemäß habe ich in meinen beiden Gemeinden unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die ich hier nicht alle aufzählen kann und will. Ich werde vieles in guter Erinnerung behalten, was ich mit Ihnen und Euch, Jung und Alt, erlebt habe. Ich habe vieles und noch viel mehr mit vielen Menschen erlebt – alles und noch viel mehr hatte seine Zeit ...

"Alles hat seine Zeit ... Bleiben hat seine Zeit – doch Gehen hat auch seine Zeit!" Ich danke allen, die mir schon im Vorfeld meiner Verabschiedung gute Gedanken mit auf den Weg gegeben haben, die Herzlichkeit und das Verständnis für meine Entscheidung. Vor allem aber danke ich allen, die meinen Weg bis hierher begleitet haben, den Kirchenvorständen, den Ehrenamtlichen und meinen Kollegen.

"Alles hat seine Zeit ... Bleiben hat seine Zeit – doch Gehen hat auch seine Zeit!" Von daher wünsche ich „meinen“ alten Gemeinden von Herzen alles Gute und Gottes Segen für den weiteren Weg – nun ohne mich.

Auf Wiedersehen und bleiben Sie behütet!

Ihre

Kirsten Fricke